Skiclub Pforzheim e.V.
einmalig vielseitig...

 
 

Das Wandern ist des Müllers Lust, so auch die der Nordic-Walker des Skiclubs Pforzheim. Deshalb wird jedes Jahr in Altglashütten Station gemacht, um dieser Lust zu frönen.
 
Schon nach einer kleinen Stärkung wurde zum spirituellen Hohenweg rund um Altglashütten aufgebrochen. Dieser Weg führt seinen Namen zu recht, denn nicht nur die leuchtenden Lupinen am Wegesrand, die Pfarrkirche
St. Wendelin, sondern auch die vielen Kapellen, die am Weg lagen und die tollen Ausblicke u.a. bis zum Titisee, zum Feldberg und ins Haslachtal waren eindrucksvoll und boten außerdem besinnliche Momente und waren für alle ein Hochgenuß, sodaß der erste Abend mit einem gemütlichen Beisammensein ausklang.
 
Gut ausgeschlafen und erwartungsvoll begann der nächste Morgen. An diesem Tag wurde mit Bus und Bahn gefahren, um nach Schönenbach zu gelangen. Von dort ging es erst einmal durch einen schattenspendenden Wald bis zur Olpismathütte, weiter auf dem Sonnenhaldeweg bis hinab ins Mettmatal, talabwärts an der Mettma entlang, vorbei an der Schaffhauser Säge bis zur ehemaligen Klausenmühle. Eine Oase der Ruhe, wo weiter nichts zu hören war, außer dem Rauschen des Baches und dem Gesang der Vögel. Nach Verlassen des Tales führte der Weg nach Bulgenbach, vorbei an Staufen und zurück zum Ausgangspunkt Schönenbach.
 
Der nächste Tag wartete mit einem strahlenden Himmel und Sonne pur auf. Geplant war der Höhenklimaweg Hinterzarten Höllsteig. Ab Hinterzarten begann der Weg Richtung Löffeltal, dem Löffeltalweg und dem Roten- bach entlang bis zur Klopfsäge. Bald war auch die Hochgangsäge und das Hotel "Hofgut Sternen" erreicht, in dessen Gästehaus bereits Johann Wolfgang von Goethe nächtigte. Nach einer kurzen Rast wurde die Ravenna- schlucht in Angriff genommen. Die Ravennaschlucht ist ein schmales und steiles Seitental des Höllentals durch das der wilde Bach Ravenna über gewaltige Kaskaden und tosende Wasserfälle seinen Weg bahnt. Diese impo- santen Naturgewalten waren äußerst faszinierend und beeindruckend. Nach der angenehmen Kühle der Schlucht, wurde die Sonne auf dem Rückweg vorbei am Bicklerhof und durch das obere Löffeltal, zurück nach Hinterzarten, genossen.
 
Auf den Spuren der Köhler und Glasbläser sollte es am nächsten Tag gehen. Die Tour startete in Häusern ins Wind- bergtal, zur Wittelsberger Kapelle und talwärt ins Windberghochtal. Aber was für ein Weg, Abenteuer pur, mit Hindernissen aus Baumstämmen, Ästen, Steinen, Matsch und alles was zum Drüber- und Druntersteigen denkbar war. Aber von so Kleinigkeiten lassen sich die Nordic-Walker nicht abhalten. Dazu gehörte noch die Frage "Wo geht der Weg weiter"? Todesmutig wurde über Stock und Stein, durch Gebüsch und über Abhänge geklettert. Aber auch dieser Weg hatte ein Ende. Alle waren der gleichen Meinung, daß dieses Abenteuer, das größte Highlight war. Beschwingt ging es dann talwärts bis zur Windbergbrücke, durch die Windbergschlucht zu- rück nach Häusern. Diese Erlebnistour bleibt wohl jedem im Gedächtnis und war in geselliger Runde das Ge- sprächsthema am Abend.
 
Leider hieß es nun schon wieder Abschied zu nehmen, aber vorher stand noch der Thomas-Schäuble-Weg in Rothaus auf dem Programm. Dieser Weg ist eine Erinnerung an den verstorbenern Thomas Schäuble, der von 2004 - 2012 Alleinvorstand der Badischen Staatsbrauerei Rothaus war. Er führte durch ein landschaftlich reiz- volles Naturschutzgebiet, vorbei an dem idyllisch gelegenen Schlüchtsee mit seinen phantastischen und ein- maligen Seerosenbiotop und dem phantasievollen "Schlühüwana Skulpturenpark". Ein toller Abschluß der fünf Wandertage.
 
Nach dieser letzten Wanderung mußte man sich ja erst einmal stärken. Was wäre besser dazu geeignet als der Brauereigasthof in Rothaus, natürlich mit dem berühmten Rothaus-Bier.
Aber wie es im Leben einmal ist, hat auch alles Schöne ein Ende. Elke Klammer und ihrem Dietmar gehörte der Dank aller. Denn diese Wanderungen waren super organisiert, excellent asusgesucht und liebevoll von ihnen vorbereitet worden.
 
Eins jedoch war allen klar, es geht nicht ohne Altglashütten und deshalb, warum in die Ferne schweifen, wenn doch unser traumhaft schöner Schwarzwald vor der Tür liegt.
 
Renate Kukula

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