Skiclub Pforzheim e.V.
einmalig vielseitig...

 
 

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Um 6.00Uhr am Freitag früh scharrten schon acht bergbegeisterte mit den Hufen um ins Ötztal zu kommen. Eine staufreie Fahrt bescherte uns ein frühes Ankommen in Vent. Gut gelaunt und voller Vorfreude ging es nach einer kurzen Begrüßung in gemütlichem Tempo auf die 2500m hoch gelegene Martin-Busch Hütte. Da waren wir nicht die einzigen, da die Martin Busch Hütte auf der E5-Route liegt. Gut, dass uns Manfred Betten reserviert hatte. Auf der Strecke wurden schon die ersten Neuigkeiten und Sommererlebnisse ausgetauscht. Nachdem wir zeitig auf der Hütte waren, hat sich die Gruppe aufgeteilt. Die einen genossen das Panorama auf der Sonnenterasse, die anderen wanderten noch in Richtung Similaun-Hütte.
Das Wetter war für das Wochenende immer sehr wechselhaft mit Gewitterneigung angegeben. Also hieß es früh raus und die Zeit gut nützen. 6 Uhr aufstehen / 7 Uhr Abmarsch. Die Kreuzspitze mit 3457m war das Ziel. Pünktlich, bei herrlichem Sonnenaufgang und klarem Himmel ging es los. Die Temperaturen waren optimal, die Sicht hervorragend und die Gletscher um uns herum strahlten im ersten Sonnenlicht. Schon allein dafür hat es sich gelohnt hierher zu kommen. Aber der Gipfel ruft uns. Zügig gings voran. Bald hatten wir die 3000der Grenze erreicht und gönnten uns eine Rast. Bei knapp über 3200 kamen wir auf den Sattel und der Blick öffnete sich nun auch zur gegenüberliegenden Seite mit der Wildspitze. Da waren wir atemlos - nicht nur wegen des Aufstiegs. Es war nicht mehr weit bis zum Gipfel. Die letzten Höhenmeter nahmen wir im Flug und genossen das ganze Gipfelglück für uns allein. Die Massen auf der Hütte hatten wir zurückgelassen. Was gibt es Schöneres als mit solch einem 360°-Panorama mit Freunden auf dem Gipfel zu stehen.
Auf dem Rückweg trennten wir uns. Manche wollten noch zur Ötzi-Fundstelle, die anderen genossen noch die letzten wärmenden Sonnenstrahlen am Brizzi-See, bevor wir von allen Seiten von dunklen Wolken eingekesselt waren. Um 17 Uhr kam dann auch der Regen und Gewitter. Leider war dies auch am nächsten morgen nicht viel besser, sodass wir nach einem gemütlichen Frühstück zurück ins Tal gingen.

Danke Manfred für das tolle Gipfelziel und wir freuen uns auf die nächste Tour.

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Ein Highlight der besonderen Art bot der Skiclub Pforzheim am 8.5.2018 mit dem multimedialen Film- und Fotovortrag zum Thema "Mit dem Kajak durch den Grand Canyon" an. Skiclub-Mitglied Radim Wille und Filmemacher Thomas Wilhelm berichteten im Scala-Filmtheater Mühlacker von einer spektakulären Befahrung dieses Canyons mit Kajak zusammen mit 16 Mitgliedern des Kajakclubs Mühlacker. Die Veranstaltung fand im großen Saal dieses Theaters statt, der mit 130 Personen bis auf den letzten Platz voll besetzt war. Peter Wamsler, Leiter der Tourenabteilung des Skiclubs Pforzheim, begrüßte die Gäste.

Der Colorado River hat sich in vielen Millionen Jahren in den Sandstein des Colorado-Plateau gefressen und mit dem Grand Canyon eine einzigartige Landschaft entstehen lassen. Nur wenige Besucher im Jahr erhalten ein Permit, den Canyon mit dem Kajak zu durchqueren. Die Vergabe erfolgt durch Losentscheid. Nachdem die Gruppe bereits jahrelang auf eine Genehmigung wartete, war es im Mai 2017 endlich soweit. Mit dem Flugzeug ging es von Frankfurt nach Las Vegas. Vorher wurde sogar ein Begleitfahrzeug von Deutschland in die USA verschifft und stand bereits in Las Vegas am Start der Tour. Professionelle Hilfe holte sich die Gruppe von einem US-Unternehmen, das auf Kajakabenteuer dieser Art spezialisiert ist.

Dann war es endlich soweit und die Gruppe begab sich an den Start. Nahrungsmittel, Zelte und Ausrüstungsgegenstände wurden auf
3 Raftingboote gepackt, die die Kajakfahrer begleiteten. Täglich waren die Teilnehmer ca. 4 Stunden mit dem Kajak unterwegs. Gefährliche Stromschnellen wechselten mit ruhigen Abschnitten des Flusses ab. Beim Lagerleben war Arbeitsteilung angesagt. Ab und zu stand auch eine Wanderung auf dem Programm zu interessanten Aussichtspunkten. Das 1800 m höher gelegene Plateau sahen die Teilnehmer aber nur aus der Ferne. Nach 365 km und 16 Tagen auf dem Kajak erreichten die Teilnehmer schließlich glücklich, zufrieden und unfallfrei das Ziel.

Alle 13 Teilnehmer dieses Abenteuers standen nach der Film- und Fotovorführung noch für Fragen und Erläuterungen auf dem Podium zur Verfügung, ehe der Leiter der Tourenabteilung des Skiclubs Pforzheim, Peter Wamsler, das Schlusswort sprach.

Frauenwochenende 2019Buhl’s alpe im Sommer? – Bisher kannte ich die Buhl’s Alpe nur im Winter vom Skitouren gehen. Doch schnell stellte sich heraus, dass die Buhl’s Alpe auch im Sommer ein perfekter Ausgangspunkt ist – insbesondere für das diesjährige Skiclub Frauenwochenende. Eine großzügige Sonnenterrasse – im Winter nicht sichtbar – lädt zu Kaffee und Kuchen ein, und die angrenzende Alm-Wiese lockt zum Sonnen und Seele baumeln lassen.

Keine 10 Minuten entfernt, lotste Iris uns dann auch zu einem richtigen Hot Spot - der Einstieg in den Ostertaler Tobelweg. Der Tobelweg entpuppte sich als eine wildromantische Wanderung durch eine Schlucht, in der diverse Tobel immer wieder zum Baden einladen. Nach einigem Rauf – und Runter entdeckten wir dann den perfekten Bade- und Picknickplatz für uns. Etwas versteckt gelegen und nur über einen steilen, abenteuerlichen Abstieg erreichbar. Bei ca. 30 Grad im Schatten genossen wir alle das erfrischende Bad in dem Tobel und die Dusche unseres privaten Wasserfalls. Anschließend eröffneten wir unser riesiges Picknick-Büffet mit allerlei Leckereien – bevor wir dann zum Schlummertrunk in die Buhl’s Alpe zurück kehrten. Für den nächsten Tag war eine Tour zum Stuiben geplant – ein Gebiet der Nagelfluhkette – welches im Winter als Schutzzone ausgewiesen und für Skitouren gesperrt ist. Als Wanderer ist es von Mai bis November jedoch begehbar. Damit hatten wir jetzt auch die Chance mal das Gebiet auf der „anderen Seite“ der Buhl’s Alpe kennen zu lernen. Die Wanderung auf den Stuiben erforderte einiges an Kondition und Trittsicherheit. Nach einem steilen Aufstieg durch den Wald gelangten wir bald zum Gipfelkreuz des Stuiben, um nach kurzer Vesper und Aussicht, weiter Richtung Steineberg zu wandern. Ab hier wurde der Weg recht anspruchsvoll mit steilen Ab- und Aufstiegen auf losem Geröll und diversen Seil gesicherten Felsklettereien. Den Abschluss der Gratwanderung bildete dann der Abstieg vom Steineberg über eine 17m lange Leiter. Allerdings hatten wir dann noch weitere 2 Stunden steilen Heimweg bis zur Buhl’s Alpe. Die meisten schafften es auch noch vor dem angekündigten Gewitter im Trockenen zu sein – manche machten aber erst noch einen Badestopp in einem der Tobel am Tobelweg. Mit einem leckeren Abendessen bei Elvira und anschließend launiger Sektrunde ließen wir diesen schönen Tag ausklingen. Wie angekündigt war das Wetter am Sonntagmorgen sehr wechselhaft, so dass wir die geplante Tour über den Hörnergrat mit anschließender Rollerabfahrt ausfallen lassen mussten. Da überraschenderweise dann jedoch doch die Sonne rauskam, beschlossen wir noch eine Tour um den großen Alpsee zu machen. Schnell stellte sich das als kleines Highlight raus, denn wieder erwarten konnten wir dort dann nochmal alle spontan Baden und den See und die Berglandschaft herum genießen. Es war wieder ein erlebnisreiches Wochenende mit vielen Eindrücken, Highlights und inspirierenden Gesprächen.

Danke Dir – Iris – für die super Organisation! ...und wir freuen uns schon alle wieder auf das nächste Jahr

Was im Programm der Tourenabteilung des Skiclub Pforzheim vom 17.03.-20.03.2018 als Silvrettadurchquerung angesetzt war, wurde aufgrund der erfreulicherweise zahlreichen Anmeldungen zum Tourenwochenende mit Hüttenstützpunkt Heidelberger Hütte umorganisiert. Hintergrund war, dass Tagestouren eine größere Teilnehmerzahl zulassen als die technisch aufwendigeren Durchquerungen mit Gletscherpassagen.

Entgegen der langjährigen Erfahrungen unserer Guides war die Heiderlberger Hütte jedoch bereits viele Wochen vor dem angesetzten Termin von Samstag den 17.03 bis Sonntag den 18.03 restlos ausgebucht, so dass der Hüttenaufenthalt erst sonntags starten konnte. Dieser Umstand sowie die allgemein anhaltende Grippewelle dezimierten die Anzahl der Teilnehmer auf insgesamt acht, wovon zwei "Skiclubneulinge" waren. Auch unserer Tourenführer "Number One" Andi fiel leider aus.

Ein Viererteam um Gunter Heß, der die Tourenführung dankenswerterweise komplett übernahm, entschloss sich dennoch bereits Samstag früh loszuziehen und im Zugspitzgebiet bei Ehrwald eine Tagestour ins „Brendlkar“ in Angriff zu nehmen. Das zweite Viererteam startete Sonntag früh. Treffpunkt war Piz Val Gronda im Megaskigebiet von Ischgl.

Trotz mässiger Witterungsbedingungen hatten alle acht Teilnehmer einen guten Pisten- bzw. Freeridetag im Skigebiet.

Die geplante Direktabfahrt vom Piz Val Gronda zur Heidelberger Hütte musste jedoch leider ausfallen, da die Bahn wegen Nebels außer Betrieb blieb.
Erforderlich war deshalb ein "Hatscher" von gut eineinhalb Stunden das Fimbatal hinauf zur Heidelberger Hütte. Hier wurde das Lager bezogen und bei einem zünftigen Essen die Depots aufgefüllt.

Der Montagmorgen des 19.03. begann verheißungsvoll. Trotz schlechter Vorhersage schien sich die Sonne den Weg durch das Schneegestöber bahnen zu wollen.
Wir brachen auf, um eine Tour in Richtung „Piz Davo Sasse“ zu unternehmen. Nach ca. 1,5 h Aufstieg verschlechterten sich die Sichtverhältnisse jedoch so stark, dass an ein Weitergehen bzw. an eine anschließende gefahrlose Abfahrt nicht zu denken war. Enttäuscht mussten wir zur Hütte abfahren. Da wir noch viel Zeit hatten, führte Guide Gunter mit uns ein ausführliche LVS-Übung durch. Nach einem stärkenden Mittagsimbiss auf der Hütte entschlossen wir uns trotz weiter schlechter Witterungsbedingungen noch einmal in Richtung „Fimbapass“ aufzusteigen, um noch ein wenig Tiefschneeerfahrung sammeln zu können. Länge der Tour und Güte der Tiefschneeabfahrt hielten sich aber wegen der schlechten Sicht erneut in Grenzen.

Am Morgen des Dienstag 20.03. dann die Wende. Schon in aller Früh hob sich die Wolkendecke und machte die Sicht frei auf die umliegenden Dreitausender der Silvretta.
Es waren über die letzten Tage schätzungsweise 40-50 cm feinster Pulver zusammengekommen. Die Luft war knackig kalt.
Gunter entschloss sich gegen eine längere Tour auf die „Breite Krone“ und für den etwas kürzeren Aufstieg zur „ Spi d´Úrsanna“. Eine Entscheidung die sich als goldrichtig herausstellen sollte, da wir auf dieser Tour fast alleine sein sollten. Nachdem wir im Wechsel eine Bilderbuchspur gelegt und die Aussicht genossen hatten, folgte eine "Jahrhundertabfahrt". Zöpfleflechten im Pulver. Alles wurde ausführlich dokumentiert. Leider viel zu schnell zurück auf der Hütte gab es Vesper und das Restgepäck wurde in den Rucksäcken verstaut. Die teilweise sehr flache und mit Gegengefälle versehene Abfahrt durch das Fimbatal wurde dann noch durch eine erneute Auffahrt im Ischgler Skigebiet auf den Pardatschgrat und eine lange Abfahrt durch das im Velilltal zur Talstation abgerundet. Etwas geschafft aber doch glücklich über einen sensationellen letzten Tourentag trennten sich die beiden Viererfahrgemeinschaften wieder und traten die Heimreise an.

Hinter uns liegt ein abwechslungsreiches und insgesamt gelungenes Skitourenwochenende, das für die meisten von uns wohl auch schon der Saisonabschluss des Winters 2017/2018 war.
Wir freuen uns auf weitere schöne gemeinsame Touren in der nächsten Saison.

Markus Ziegler

 

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Skitouren in den Stubaier Alpen  (29.03.-01.04.2019)

Am Samstagmorgen um 05:00 Uhr trafen sich 10 (männliche) Skitourengeher an der BAB-Anschlussstelle Pforzheim-Süd, um gemeinsam den Weg zur letzten SCP-Skitour in dieser Saison anzutreten. Der Weg führte uns auf die Amberger Hütte (2133m) in den Stubaier Alpen.

Bei frühlingshaftem „Kaiserwetter“ stiegen wir mit unserem Gepäck die 530 HM in gemütlichem Tempo zur Hütte auf. Die Stimmung war bestens und alle konnten es kaum erwarten, mit dem ersten richtigen Anstieg zu beginnen. Da wir schon gegen Mittag auf der Hütte ankamen, wurde nur kurz die beiden Zimmer bezogen, die auf den Namen „Huthmacher“ reserviert waren. Anschließend beschloss die „Gruppe Huthmacher“ spontan, dass es dies noch nicht gewesen sein kann. Die Planung wurde umgeworfen und 9 „Skiclubler“ brachen auf, um den Anstieg zur 3188 hohen Kuhscheibe zu bezwingen. In atemberaubendem Tempo erreichten 2 Teilnehmer den Gipfel. Doch auch die anderen blieben mit Erreichen des "Piz Bello" nur wenig hinter dieser Leistung zurück. Kurz vor dem Sonnenuntergang und dem Abendessen, trafen alle wieder an der Hütte ein, die uns anschließend ein 4-Gänge-Menü servierte

Nach kurzer Nacht (aufgrund von Zeitumstellung und teilweise mit dem üblichen Lagerkomfort .....) stand am Sonntag der hintere Daunenkopf (3.245) auf dem Programm. Bei unverändert herrlichem Sonnenschein, aber noch Minustemperaturen brachen wir um 08.00 Uhr auch und erreichten nach Gletscherquerungen gegen Mittag den wunderbaren Aussichtsgipfel. Zu unseren Füßen lag das Stubaier Gletscherskigebiet und um uns herum Tausende von Gipfeln der Ötztaler und Stubaier Alpen. Die Fernsicht reichte bis weit hinter die Wildspitze und den Großvenediger. Die Abfahrt gestaltete sich unproblematisch und endete für die Hälfte der Gruppe bereits am Fuße des Sulztalferners denn wieder kam spontan die Meinung auf, dass es die 1.200 HM noch nicht gewesen sein können. Also wurde der Wüstkarsattel auf 3109 m Meereshöhe in Angriff genommen, so dass dieser Teil der Gruppe an diesem Tag auf einen Anstieg von 1.700 HM kam. Der übrige Teil der „Huthmachers“ hatte derweil die Sonne auf der Terrasse der Amberger Hütte genossen.

Auch für den 3. Tag hatten wir uns mit dem Schrankargrat (3.299m) wieder ein anspruchsvolles Ziel gesetzt. Bei unveränderten Bedingungen erreichten wir nach 1164 HM den Gipfel. Wieder erwartete uns eine grandiose und atemberaubende Aussicht über die Gipfel der Gipfel der Ötztaler und Stubaier Alpen. Auch die Abfahrt gestaltete sich entlang der Aufsteigeroute wesentlich angenehmer als morgens erwartet. Über Gletscher und teils wunderbare Firnhänge ging es zurück ins Tal und zur Hütte, anschließend mit Gepäck auf weichem Schnee in den Frühling und zu unseren Autos. Gegen 20.30 Uhr waren alle 10 „Huthmachers“ wieder wohl behalten zurück in Pforzheim mit vielen neuen Eindrücken und Vorfreude auf die Touren im nächsten Winter. Wir danken den beiden Führern Oliver Teichmann („Huthmacher“) und Andres Schmid für die super Vorbereitung, flexible Tagesplanung und jederzeit verantwortungsbewusste Durchführung. Wir sind im nächsten Jahr gerne wieder dabei, falls es nochmal auf die Amberger Hütte gehen sollte, denn von den unzähligen Tourenangebot konnten wir nur einen Bruchteil machen, obwohl wir die Zahl der Gipfel fast verdoppelt haben.

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Genuss-Skitour vom 2. – 5. März in die Dolomiten. Dabei waren: Gunter, Olli, Carsten, Christoph, Rosemarie, Markus, Manfred, Susanne und ich. Selten hatten wir eine komfortablere Unterkunft als die Faneshütte – gemütliche Zwei-Bett-Zimmer, warme Duschen, sogar Internet. Vom Auf- und Abtransport des Gepäcks bis zum reichlichen Abendessen wurde gut für uns gesorgt. Und Gunter hatte tolle Touren ausgesucht. Er und Olli, der gerade seinen „Touren-Führerschein“ gemacht und für die erkrankte Pia eingesprungen war, führten die Gruppe sicher und schafften es, allen Bedürfnissen gerecht zu werden.
Am ersten Tag ging es bei wechselhaftem Wetter hinauf zum Wintergipfel der Neunerspitze (2874 m). Mal im Nebel, mal schwitzend im Sonnenschein. Noch fehlte der Rhythmus und wir brauchten alle 100 Höhenmeter eine Pause. An einer Schlüsselstelle konnte Olli uns überzeugen, die Harscheisen anzulegen, sonst wären wir wohl nicht hoch gekommen. Bei der Abfahrt hatten wir leider schlechte Sicht. Der Sonntag dann ein Prachttag: bei strahlender Sonne und blauem Himmel und ging es sanft ansteigend durch lichte Wälder, an Felsstürzen vorbei hinauf zum Felsklotz des Monte Castello. Eine Bilderbuch-Landschaft. Kaum zu glauben, dass hier oben vor hundert Jahren im I. Weltkrieg geschossen wurde. Diesmal lief es besser – längere Schritte, weniger Pausen. Oben am „Biwak des Friedens“ (2760 m) der Blick hinüber zur Tofana und bis hin zur Sella. Die Abfahrt über die Nordhänge ebenfalls ein Genuss, so dass auch Carsten auf seine Kosten kam. Und am Schluss der wohlverdiente Kaffee auf der Hütten-Terrasse. So war es gar nicht tragisch, dass am dritten Tag das Wetter wieder umschlug. Wir versuchten uns zwar noch an der Pareispitze, mussten aber auf der Hälfte wegen Nebel umkehren.
Es war übrigens eine Ausfahrt der verlorenen Dinge: irgendetwas fehlte immer: Hüttenschuhe, Servietten, Schuhsäcke. Aber alles fand sich wieder, so dass wir sehr zufrieden die Heimfahrt antraten. Und alle waren wir uns einig, dass es nicht die letzte Tour in den Dolomiten gewesen ist!

Fritz KöllingIMG 20180304 123439 red

Voller Vorfreude auf das Wochenende kam am Donnerstag die enttäuschende Nachricht, dass die Reservierung mit der Grüntenhütte geplatzt ist. Dies bedeutete für uns leider die Absage der Nachmittagstour und damit auch von den leckeren Kässpätzle. Zum Glück bieten Klaus und Elvira in der Buhlsalpe ebenfalls eine leckere Auswahl an Essen an.

Am frühen Abend trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen auf der Buhlsalpe und beratschlagten die Tour für den nächsten Tag. Lang sollte es werden mit der Überschreitung vom Blaicherhorn zum Tennenmoskopf, aber leider hatte Petrus anderes vor. Trotz tiefhängenden Wolken, Wind und heftigem Schneetreiben wagten wir es und zogen los. Doch schon beim Anmarsch durch das Ostertal mussten wir mit viel Wachs auf den Fellen nachhelfen, um die Stollen in den Griff zu bekommen. Der Weiterweg bis zur oberen Wilhelmine durch den tiefverschneiten Winterwald war traumhaft schön, aber der Schnee war nass und schwer. Das versprach nichts Gutes, trotzdem hoffte man insgeheim auf tolle Abfahrten. Doch dann machte das Wetter komplett dicht. Die Sicht war nahe null. Die Lust weiterzugehen war bei keinem mehr da – zumal aus dem Pulverschnee definitiv nichts wird. Also wurde der Rückweg angetreten. Trotzdem war es ein langer, eindrucksreicher und angenehmer Tag und der Ausklang in der Buhlalpe bei toller Stimmung, guten Gesprächen und viel Spaß hat ihr Übriges dazu beigetragen.

Der nächste Tag brachte ein paar Lichtflecken, doch hatte es am späten Abend heftig geregnet, was für den Schnee auch nicht besser machte. Was solls: auf geht’s, wir lassen uns nicht beirren. Die Gruppe bestieg – wie viele andere auch– das Rangiswanger Horn. Oben konnten wir in den letzten Wolkenlücken noch das Panorama auf uns wirken lassen. Auf den Weiterweg zum Sigiswangerhorn haben wir einstimmig verzichtet, denn die Schlechtwetterwalze hat uns schon eingeholt. Die Abfahrt war nochmals recht anspruchsvoll durch den Wald mit schwerem, nassen Tiefschnee. Aber Spaß hat es auf jeden Fall gemacht und wir waren zufrieden.

Fazit: Manchmal läuft es anders als geplant, aber Spaß machts trotzdem

Tolles Wochenende, gute Gemeinschaft mit neuen und alten Tourenfreunde, herzliche Unterkunft und wir sehen uns auf jeden Fall wieder in 2020.

IW

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.... unter diesem Motto stand unser Skitourenwochenende im Haus Frieden am Feldberg. Nach einem gemütlichen Raclette-Abend am Freitag abend zogen am Samstag 13 unverdrossene Skitourengeher los und stellten sich unerschrocken Wind und Wetter und wurden mit einer tollen Tiefschneeabfahrt und einer schönen Einkehr in der Erlenbacher-Hütte belohnt. Auf dem Rückweg gab es Hagelpeeling gratis, die nicht klebenden Felle flogen durch die Lüfte und bei Nullsicht spielte das Gleichgewichtsorgan bei mach einem nicht mehr mit - insofern waren wir alle froh, als wir mit dem Einbruch der Dunkelheit wieder auf der Hütte waren. Am Sonntag zogen wir dann bei deutlich besseren Bedingungen Richtung Herzogenhorn los, nach der Rückkehr kamen die Lawinenschaufeln beim Ausgraben der Autos zum Einsatz. Wir hatten mal wieder ein tolles Hüttenwochenende und danken Manfred für seine gewohnt umsorgende Organistation und freuen uns schon auf 2019!

für mehr Bilder das Bild unten anklicken

 

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Eine Seniorengruppe im Skiclub Pforzheim unternahm im Juli eine einwöchige Reise in das Südpiemont mit den Themen Wandern – Kultur – Genuss.

Saluzzo

Die Wanderziele in den Seealpen waren das Rifugio Migliorero im Vallone dell` Ischiator, einem Seitental des Valle Stura sowie das königliche Jagdschloss - heute Rifugio Valsaco - in der Felsenarena der Hochebene Pian del Valasco im Valle Gesso. Das Gipfelziel Cima della Lombarda 2801m - an der Grenze zu Frankreich - wurde über die Südwestroute bestiegen.

Auf einer Wanderung im Valle Grana besuchte die Gruppe das im Sommer bewohnte Bergdorf Colletto. Weiter die Berghänge ansteigend wurden die Bergdörfer Valliera und Campofei erreicht. Bereits im vorletzten Jahrhundert wurden die Bergdörfer verlassen um in der beginnenden Industrialisierung leichtere Arbeitsbedingungen zu finden, als in den armen und kargen Bergregionen. In den letzten Jahren entwickelte sich eine Rückbesinnung und eine Initiative ermöglichte einen teilweise Wiederaufbau der verfallenen Gebäude in der alten Tradition, jedoch mit neuer Technologie im Innenbereich.

Eine Fahrt führte in das Val di Susa mit einer Besichtigung der spektakulären Klosteranlage Sacra di San Michele auf dem Monte Pirchiriano, in der teilweise die Filmaufnahmen zu dem Film „Im Namen der Rose“ stattfanden. Im Gewölbekeller der Casa Ronsil in Chiomonte wurde uns bei einer Weindegustation die erlesenen Kostbarkeiten der autochthonen Rebsorten des Tales mit grosser Leidenschaft präsentiert. Ein roter Eiswein „Vino del Ghiaccio“ krönte den Abschluss. Die jahrhundertealten Terrassen mit den Rebstöcken zählen zu den höchstgelegenen Europas und erreichen eine Höhe bis 1200m. Die steilen Berghänge und die kleinen Rebflächen gestatten nur eine mühevolle manuelle Bearbeitung.

Am letzten Tag wurde das alte Markgrafenstädtchen Saluzzo besucht. Ein Bummel durch den Samstagsmarkt mit seinen fast unerschöpflichen Angeboten. Mit einer Besteigung des Torre Civica (Stadtturm) erhielten wir bei einer 360 Grad Vogelperspektive eine umfassende Information über die Stadt und dem Umfeld am Rande der Poebene. Eine organisierte Stadtführerin durchstreifte mit uns die alten Gassen, erklärte die historischen Gebäude und die Geschichte der Stadt.

Während unserem Aufenthalt im Hotel „Albergo del Viale“ in Valgrana genossen wir eine besonders herzliche Gastfreundschaft. Ein 6-Gang Menü mit piemontesischen Spezialitäten und Weinen aus der Langhe und dem Roero-Gebiet rundeten die Tage ab.


 

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