Skiclub Pforzheim e.V.
einmalig vielseitig...

 
 

15.9.2018. Bei der letzten Tagesausfahrt im Jahr 2018 skateten 8 Teilnehmer die 27 km lange Strecke Neuburg bis zum großen Wehr beim Rheinkraftwerk Iffezheim, und wieder zurück. An diesem Tag kamen somit 54 km auf Rollen zusammen. Bei fast noch sommerlichen Temperaturen ging es zunächst noch einige wenige Kilometer auf deutschem Boden, dann aber die meiste Zeit in Frankreich. Die Strecke war in einem hervorragenden Zustand und teilweise neu geteert, was die Inlineherzen höher schlagen ließ. Nach 35 km wurde Mittagspause eingelegt - wie kann es im Elsass anders sein – bei Flammkuchen und Schnecken an Knoblauchsauce. Frisch gestärkt legten die Teilnehmer die letzten 19 km zurück, bevor der Tag am Schiffsrestaurant Lautermuschel in gemütlicher Runde ausklang.

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Wie in jedem Jahr schnüren die Nordic-Walker des Skiclubs Pforzheim ihre Wanderschuhe, um neue Wege in unserem herrlichen Schwarzwald zu erkunden und zu erwandern. Der Treffpunkt ist wie immer das Haus des Badischen Turnerbundes in Altglashütten.

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Nach einer herzlichen Begrüßung wurde gleich zur ersten "Wurzelwanderung" aufgebrochen. Dieser Pfad wird seinem Namen absolut gerecht, denn der Weg ist tatsächlich mit Wurzeln gepflastert. Aber er ist ein Genuß für jeden Wanderer, der die Stille und die erfrischende kühle Luft des Waldes genießen will.

Nach dieser ersten Wanderung genießen alle das gemeinsame Beisammensein am Abend.

Der nächste Tag wird für einen Teil der Wanderer zu einem Highlight, denn auf dem Programm steht die weitbekannte Wutachschlucht, die bereits seit 1939 als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist und sie zählt zudem zu den ältesten Naturschutzgebieten Baden-Württembergs.

Hier bietet sich eine einzigartige Wildflußlandschaft an und mit ihren geologischen Besonderheiten und ihrer Ursprünglichkeit ist es ein Erlebnis und ein  m u ß  für jeden Wanderer. 

Auch der andere Teil der Nordic-Walker ist nicht müßig. Sie besuchen den Dom in St. Blasien, der auch die volkstümliche Bezeichnung "Schwarzwälder Dom" trägt. Der Dom ist ein Kuppelbau und mit 36 m im Durchmesser und 62 m Höhe der größte seiner Art nördlich der Alpen und der drittgrößte Kuppelbau Europas.

Nach so viel Kultur wird in Todtmoos in einem der besten Kaffees Deutschlands Rast gemacht und sich gestärkt, ehe es zurück nach Altglashütten geht.

Der Mittwoch steht zur freien Verfügung und jeder gestaltet diesen Tag nach Lust und Laune.

Nach dieser Erholungspause wird der "Rappenfelsensteig" in Angriff genommen. Dieser Steig gehört zu den Premiumwegen und Genießerpfaden im Hochschwarzwald. Von Staufen führt der Weg durch den tiefsten Schwarzwald, vorbei an zahlreichen Aussichtspunkten, Geröllhalden und Felswänden. Eine abwechslungsreiche Landschaft mit einem Erlebniswert, der kaum zu überbieten ist.

Die zweite Wandergruppe kommt ebenfalls aus ihre Kosten. Von Aha aus geht es fern vom Alltag auf herrlichen sonnendurchfluteten Wanderwegen zum Untergrummenhof, der idyllisch direkt am See liegt.

Nicht nur eine Seefahrt die ist lustig, sondern auch eine Schifffahrt auf dem Schluchsee. Deshalb kommen alle nach einer gemütlichen Pause im Untergrummenhof in diesen Genuß.

Dennoch, wie immer, auch diese Tage gehen zu Ende, aber nicht ohne eine abschließende Wanderung bis zur Lachenrütte. Es geht über Wiesen und schattigen Waldwegen, an traumhaft schönen Aussichtspunkten vorbei, von denen man zum Beispiel weit ins Tal der Menzenschwander Alb blicken kann. Eine Wanderung, wie sie schöner nicht sein kann.

Ebenso verbringt die zweite Gruppe den letzten Tag mit einer Wanderung zum mystischen Windgfällweiher. Dieser Weiher ist einen Besuch wert. Hier kann man abseits von Touristenströmen die wunderbare Natur in aller Ruhe erleben. Was kann ein Wanderer sich mehr wünschen.

Da ein guter Schluß alles ziert, trifft man sich beim bekannten "Gaißenpeter" in Altglashütten zum Mittagessen und um Abschied zu nehmen und um auch unserer unermüdlichen Elke Klammer und ihrem Dietmar für die wunderschönen Tage zu danken, die dieses Wanderprogramm mit viel Liebe, Präzision und Organisationstalent zusammengestellt haben, sodaß jeder Beteiligte auf seine Kosten kam.

Daß alle im nächsten Jahr wieder dabei sind, ist wohl sonnenklar.

Nochmals herzlichen Dank liebe Elke und Dietmar für Eure Mühe.
Renate Kukula

Eine Seniorengruppe im Skiclub Pforzheim unternahm im Juli eine einwöchige Reise in das Südpiemont mit den Themen Wandern – Kultur – Genuss.

Saluzzo

Die Wanderziele in den Seealpen waren das Rifugio Migliorero im Vallone dell` Ischiator, einem Seitental des Valle Stura sowie das königliche Jagdschloss - heute Rifugio Valsaco - in der Felsenarena der Hochebene Pian del Valasco im Valle Gesso. Das Gipfelziel Cima della Lombarda 2801m - an der Grenze zu Frankreich - wurde über die Südwestroute bestiegen.

Auf einer Wanderung im Valle Grana besuchte die Gruppe das im Sommer bewohnte Bergdorf Colletto. Weiter die Berghänge ansteigend wurden die Bergdörfer Valliera und Campofei erreicht. Bereits im vorletzten Jahrhundert wurden die Bergdörfer verlassen um in der beginnenden Industrialisierung leichtere Arbeitsbedingungen zu finden, als in den armen und kargen Bergregionen. In den letzten Jahren entwickelte sich eine Rückbesinnung und eine Initiative ermöglichte einen teilweise Wiederaufbau der verfallenen Gebäude in der alten Tradition, jedoch mit neuer Technologie im Innenbereich.

Eine Fahrt führte in das Val di Susa mit einer Besichtigung der spektakulären Klosteranlage Sacra di San Michele auf dem Monte Pirchiriano, in der teilweise die Filmaufnahmen zu dem Film „Im Namen der Rose“ stattfanden. Im Gewölbekeller der Casa Ronsil in Chiomonte wurde uns bei einer Weindegustation die erlesenen Kostbarkeiten der autochthonen Rebsorten des Tales mit grosser Leidenschaft präsentiert. Ein roter Eiswein „Vino del Ghiaccio“ krönte den Abschluss. Die jahrhundertealten Terrassen mit den Rebstöcken zählen zu den höchstgelegenen Europas und erreichen eine Höhe bis 1200m. Die steilen Berghänge und die kleinen Rebflächen gestatten nur eine mühevolle manuelle Bearbeitung.

Am letzten Tag wurde das alte Markgrafenstädtchen Saluzzo besucht. Ein Bummel durch den Samstagsmarkt mit seinen fast unerschöpflichen Angeboten. Mit einer Besteigung des Torre Civica (Stadtturm) erhielten wir bei einer 360 Grad Vogelperspektive eine umfassende Information über die Stadt und dem Umfeld am Rande der Poebene. Eine organisierte Stadtführerin durchstreifte mit uns die alten Gassen, erklärte die historischen Gebäude und die Geschichte der Stadt.

Während unserem Aufenthalt im Hotel „Albergo del Viale“ in Valgrana genossen wir eine besonders herzliche Gastfreundschaft. Ein 6-Gang Menü mit piemontesischen Spezialitäten und Weinen aus der Langhe und dem Roero-Gebiet rundeten die Tage ab.


 

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