Skiclub Pforzheim e.V.
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Schon seit vielen Jahren machen die Skifahrer des Skiclub Pforzheim national und international auf sich aufmerksam und schaffen es dabei bis in die Kader des deutschen Skiverband. Aktuelles Skiclub-AS und Beleg hierfür ist Tom Rösch. Der 17-jährige Grunbacher lebt inzwischen seit zwei Jahren im DSV Ski-Internat in Berchtesgaden und trainiert dort mit den besten alpinen Nachwuchsrennläufern Deutschlands.

Geht es nach den Ergebnissen des Finales der VR-Talentiade Ski Alpin am vergangenen Samstag und Sonntag wird Tom aber sicher nicht der letzte in der Reihe der alpinen SCP-Topathleten sein.

Unter den knapp 100 für das diesjährige Finalwochenende qualifizierten Skitalenten der Jahrgänge 2008 bis 2011, war der SC Pforzheim mit 4 Rennläufern vertreten. Eine kleine aber umso feinere Truppe, die am Finalwochenende wie schon im Verlauf der Qualifikationsrennen von SCP-Trainer Georg Meeh, in seiner aktiven Zeit selbst einer der Pforzheimer DSV-Athleten, betreut wurde.

Trotz zahlreicher Vorbereitungstrainings, traten die jungen Skifahrer die Reise ans Schwarzwälder Seibelseckle am frühen Samstagmorgen mit einer gehörigen Portion Nervosität und Respekt im Gepäck an. Schließlich galt es diesmal gegen die besten Alterskameraden aus ganz Baden-Württemberg zu bestehen. Als es dann aber endlich los ging und der erste Starter auf der Strecke war, ließen sich die Truppe auch von den widrigen äußeren Bedingungen mit Regen und Nebel nicht mehr aufhalten.

Den Anfang machte dabei der jüngste im Team, Jonas Meeh, Jahrgang 2011 aus Pforzheim. Nach Bestzeit in beiden Durchgängen, mit jeweils mehr als 2 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, holte er unangefochten den Sieg in seiner Altersklasse.

Als sei der Bann für die SCP-Truppe damit gebrochen, wollte sein Ötisheimer Mannschaftskollege Filip Tvardik im Jahrgang 2010 natürlich nicht nachstehen. Auch er konnte in beiden Durchgängen mit mehr als 2 Sekunden die Oberhand behalten und sicherte damit den 2. Sieg des Tages für die Pforzheimer.

Als liefe es fast schon zu gut, konnte dann Luisa Meeh, Jahrgang 2009 und einziges Mädel des SCP in diesem Talentiade-Finale, im ersten DG nicht Ihr vollständiges Potential abrufen und lag deutlich hinter der Führenden. Ihr kam dann aber Zugute, dass an diesem Tag nur der beste von zwei Läufen gewertet wurde. Dank einer Steigerung im entscheidenden zweiten Durchgang belohnte sie sich für eine nervenstarke und couragierte Leistung am Ende noch mit Platz 3, zeitgleich mit einer Starterin des Skiclub Donaueschingen.

Als Letzter des SCP-Quartetts war Jonah Straib im Jahrgang 2009 männlich an der Reihe. Da Jonah in dieser Saison erst mit dem Rennlauf begonnen hat und nur auf ganz wenige Rennen zurückblicken kann, war für ihn schon die Teilnahme am Talentiade-Finale ein absoluter Gewinn. Und so sorgte sein guter 11. Platz auf der anspruchsvollen Piste, mit ihrer 1,5m Meter hohen Schanze, 2 Steilkurven sowie großen Wellen zusätzlich zu den üblichen Slalomtoren, für ebenso viel Freude bei den Pforzheimer Verantwortlichen wie die Podestplatzierungen seiner Mannschaftskameraden.

Nach diesen hervorragenden Platzierungen war neben großer Freude aber auch klar, dass man am 2. Finaltag zu den Gejagten gehören würde und man nochmal alles abrufen müsse um die „Plätze an der Sonne“ zu verteidigen.

Wie schwer dies an diesem Tag werden würde, musste dann Jonas Meeh auch gleich erfahren. Nach einem Fehler im ersten Lauf, blieb ihm nur noch die Chance im 2. Lauf alles zu riskieren. Dies gelang ihm allerdings eindrucksvoll und er setzte bei seinem Sieg im Jahrgang 2011 mit 3,47 Sekunden Vorsprung abschließend sogar noch ein dickes Ausrufezeichen.

Obwohl nach dem 1. DG auf Platz eins liegend, erging es Filip Tvardik ähnlich, denn er musste sich diesen zeitgleich mit Francis Hipp vom SC Mahlstetten teilen. Der Versuch den Alterskameraden im 2. DG noch zu distanzieren misslang diesmal jedoch. Da aber auch der Mahlstettener sich nicht mehr verbessern konnte stand zum Schluss trotzdem ein weiterer 1. Platz für den SC Pforzheim zu Buche.

Viel besser ins Rennen wie am Vortag kam diesmal Luisa Meeh. Bereits nach dem ersten Lauf lag sie nur knappe 4 Zehntel hinter der führenden Eva Hocht von der Skizunft Rheinfelden. In einem äußerst spannenden 2. Lauf konnte sie sich dann zwar noch mal verbessern, aber auch ihre Gegnerin wusste zu überzeugen und so fehlte bei ihrem beachtlichen 2. Platz letztlich nur der Hauch von 35 hundertstel zum Sieg.

Nach zwei tollen Renntagen mit herausragenden Ergebnissen aus SCP-Sicht mit 6 von 7 möglichen Podestplätzen und vier Siegen kehrte die junge Rennmannschaft glücklich und zufrieden zurück nach Pforzheim. Mit diesem Erfolgserlebnis neigt sich eine erfolgreiche Skisaison nun dem Ende entgegen, die von großem Trainingsfleiß, vor allem aber auch viel Spaß und Freude am Skisport geprägt war.

Bevor die Skier jedoch für den Sommer in den Keller geräumt werden, steht in der Woche nach Ostern für die Pforzheimer noch mal ein Schneetraining auf dem Kitzsteinhorn an. Neben dem Renntraining wird dort auch ein Ski-Techniktraining für talentierte Kinder angeboten. Für Kurzentschlossene sind noch wenige Restplätze frei. Die Einladung, erste Infos und Kontaktdaten hierzu, sind auf der Skiclub-Homepage unter dem Menu Ski/Snowboard und dann Rennsport einseh- und abrufbar.

Zehn durchweg abfahrtorientierte Tourengeher kamen bei dem verlängerten Tourenwochenende voll auf ihre Kosten! Wir begannen am Freitag mit einem Freeride-Trainingstag im frisch eingeschneiten Skigebiet Diedamskopf. Abends bezogen wir dann unser Quartier im Neuhornbachhaus. Nach ausgiebigem Schlemmen an dem üppigen Frühstücksbuffet starteten wir die Tourenrunde über Steinmandl - Schwarzwasser Hütte - Gerachsattel - Hählehopf. Gesehen haben wir leider nix, aber Martin führte uns dennoch auf die Gipfel und Frank stürzte sich bei der Abfahrt als Erster ins Nichts, so dass wir dann einen Anhaltspunkt hatten, wohin wir hinschwingen sollten. Am Neuhornbachjoch riss es dann doch noch auf und so powderten wir die im lieblichen Abendlicht liegenden Tiefschneehänge direkt zur Sauna. Nach unterschiedlich langer Nachtruhe konnten wir am Sonntag bei wunderbarem Wetter die Landschaft im Aufstieg genießen und nahmen dann die steile Nordwest-Abfahrt vom Steinmandl in Angriff, zum Schluß ging es noch auf den Falzer Kopf und dann hieß es Abschiednehmen von Powder-Alarm.

Steinmandl

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