Skiclub Pforzheim e.V.
einmalig vielseitig...

 
 

Genuss-Skitour vom 2. – 5. März in die Dolomiten. Dabei waren: Gunter, Olli, Carsten, Christoph, Rosemarie, Markus, Manfred, Susanne und ich. Selten hatten wir eine komfortablere Unterkunft als die Faneshütte – gemütliche Zwei-Bett-Zimmer, warme Duschen, sogar Internet. Vom Auf- und Abtransport des Gepäcks bis zum reichlichen Abendessen wurde gut für uns gesorgt. Und Gunter hatte tolle Touren ausgesucht. Er und Olli, der gerade seinen „Touren-Führerschein“ gemacht und für die erkrankte Pia eingesprungen war, führten die Gruppe sicher und schafften es, allen Bedürfnissen gerecht zu werden.
Am ersten Tag ging es bei wechselhaftem Wetter hinauf zum Wintergipfel der Neunerspitze (2874 m). Mal im Nebel, mal schwitzend im Sonnenschein. Noch fehlte der Rhythmus und wir brauchten alle 100 Höhenmeter eine Pause. An einer Schlüsselstelle konnte Olli uns überzeugen, die Harscheisen anzulegen, sonst wären wir wohl nicht hoch gekommen. Bei der Abfahrt hatten wir leider schlechte Sicht. Der Sonntag dann ein Prachttag: bei strahlender Sonne und blauem Himmel und ging es sanft ansteigend durch lichte Wälder, an Felsstürzen vorbei hinauf zum Felsklotz des Monte Castello. Eine Bilderbuch-Landschaft. Kaum zu glauben, dass hier oben vor hundert Jahren im I. Weltkrieg geschossen wurde. Diesmal lief es besser – längere Schritte, weniger Pausen. Oben am „Biwak des Friedens“ (2760 m) der Blick hinüber zur Tofana und bis hin zur Sella. Die Abfahrt über die Nordhänge ebenfalls ein Genuss, so dass auch Carsten auf seine Kosten kam. Und am Schluss der wohlverdiente Kaffee auf der Hütten-Terrasse. So war es gar nicht tragisch, dass am dritten Tag das Wetter wieder umschlug. Wir versuchten uns zwar noch an der Pareispitze, mussten aber auf der Hälfte wegen Nebel umkehren.
Es war übrigens eine Ausfahrt der verlorenen Dinge: irgendetwas fehlte immer: Hüttenschuhe, Servietten, Schuhsäcke. Aber alles fand sich wieder, so dass wir sehr zufrieden die Heimfahrt antraten. Und alle waren wir uns einig, dass es nicht die letzte Tour in den Dolomiten gewesen ist!

Fritz KöllingIMG 20180304 123439 red

Zehn durchweg abfahrtorientierte Tourengeher kamen bei dem verlängerten Tourenwochenende voll auf ihre Kosten! Wir begannen am Freitag mit einem Freeride-Trainingstag im frisch eingeschneiten Skigebiet Diedamskopf. Abends bezogen wir dann unser Quartier im Neuhornbachhaus. Nach ausgiebigem Schlemmen an dem üppigen Frühstücksbuffet starteten wir die Tourenrunde über Steinmandl - Schwarzwasser Hütte - Gerachsattel - Hählehopf. Gesehen haben wir leider nix, aber Martin führte uns dennoch auf die Gipfel und Frank stürzte sich bei der Abfahrt als Erster ins Nichts, so dass wir dann einen Anhaltspunkt hatten, wohin wir hinschwingen sollten. Am Neuhornbachjoch riss es dann doch noch auf und so powderten wir die im lieblichen Abendlicht liegenden Tiefschneehänge direkt zur Sauna. Nach unterschiedlich langer Nachtruhe konnten wir am Sonntag bei wunderbarem Wetter die Landschaft im Aufstieg genießen und nahmen dann die steile Nordwest-Abfahrt vom Steinmandl in Angriff, zum Schluß ging es noch auf den Falzer Kopf und dann hieß es Abschiednehmen von Powder-Alarm.

Steinmandl

Die erste diesjährige Kinder-Skitour des SCP fand im Rahmen der beliebten Gunzesried-Ausfahrt statt. 5 Kinder (8-12 Jahre) und 3 Erwachsene (viel älter) machten sich auf den Weg von der Buhlsalpe Richtung Großer Ochsenkopf. Zunächst galt es, sich mit der Ausrüstung vertraut zu machen, also Felle kleben, Bindung auf Aufstieg stellen, etc. Ein erster Test mit Harscheisen loszulaufen zeigte dann auch gleich die Besonderheiten einer Kinder-Skitour: Man muss schwer genug sein, um die Eisen in den Schnee zu drücken! Also ging es dann in kindgerechter Steigung auf der vom Regen sehr gründlich verfestigten Schneedecke nach oben. Zum Glück nur kurz bis zum Alpweg, denn das Durchhaltevermögen von Anfänger-Kids ist ja erfahrungsgemäß nicht besonders groß am ersten Tag. Das Wetter spielte bestens mit – es wurde ein wolkenloser Tag – und so gingen wir in aller Ruhe mit einigen Pausen für Müsliriegel und Gummibärchen dann bis zur Oberalpe, wo wir eine spielerische LVS-Suche machten.

Die Abfahrt über die festgefrorenen Wasser-Rinnen, die die Hänge überzogen, war dann eher für die Erwachsenen schwierig: kurze Kinderski sind da eindeutig von Vorteil! Die weitere Abfahrt über den Alpweg war für alle ein Vergnügen und auch der bockelharte Schlusshang machte den Kindern sichtlich Spaß.

Für den nächsten Tag wählten wir eine Rundtour mit einfachem Aufstieg und einer langen Abfahrt auf Ziehwegen und oft begangenen, gut eingefahrenen Hängen. Den kleinen Schlussanstieg zur Mittelbergalpe haben alle Kinder ganz locker gemacht um dann nochmal eine schöne Abfahrt zur Buhlsalpe zu genießen.

Insgesamt hat es allen Kindern und Erwachsenen viel Spaß gemacht. Wie schon bei früheren Kindertouren war auch diesmal ein enormer Sprung im Können und Durchhalten am zweiten Tag zu spüren – und alle wollen wieder mal mitgehen. -> „Ziel erreicht“!

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